Vernetzungsprojekt mit innovativen Impulsen
für Amateurtheaterbühnen
im ländlichen Raum

Vernetzungsprojekt
mit innovativen Impulsen
für Amateurtheaterbühnen
im ländlichen Raum

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Roy Blacha

Das größere Problem zur Zeit ist bei uns eher die Rückmeldungen der angesprochenen Gruppen. Oder eben eher die „Nicht-Rückmeldung“. Es ist schon etwas entmutigend, wenn auf E-Mails so gar nicht reagiert wird. ABER: oft ist das ja nur der Leiter, bei dem man nicht weiß, ob die Info bis an die einzelnen Spieler weitergeleitet wurde und wenn ja, mit welche Stellungnahme verbunden. Deshalb kommt jetzt Schritt zwei der Werbung: das Telefon! Anrufen und mit den Leuten reden. Probenbesuche habe ich natürlich schon angeboten. Zur Zeit habe ich zwei Gruppen am Haken – aber noch unsicher. Anscheinend ist es doch eher so, dass einige der Gruppen lieber unter sich bleiben, in ihrem Dorf, und sich nicht vernetzen wollen, auch gar nichts anderes sehen wollen, weil ihnen ihre Theaterarbeit vor Ort völlig reicht. Warum das so ist? Das ist sicher der Anspruch der Gruppe, den jede für sich selber anders definiert. Wir… Weiterlesen »

Ort
Landin
Roy Blacha

Für unser Festival führen wir jetzt die ersten Gespräche mit dem Amtsdirektor und dem Bürgermeister. Irgendwie haben jetzt doch alle etwas damit zu tun und es bekommt eine ganz andere Dynamik dieses Treffen vorzubereiten.

Wie sieht es bei den andeen Projekten mit der Zusammenarbeit mit den Behören, oder der Gemeinde aus? Wir sind ein kleines Dorf, knapp 400 Einwohner in unserem Ortsteil – da fällt sowas schon auf und ist mit Sicherheit eine unbekannte Unternehmung hier, die vielleicht auch sowas wie Angst macht. Wer weiß. Dadurch werden aber auch schon mal ungewollt Steine in Stellung gebracht, die einem dann in den Weg gelegt werden. „Neues wagen!“ ist hier nicht immer das Motto.

Aber dennoch sieht es, zumindest was den bürokratischen Teil betrifft, ganz gut aus in der Vorbereitung!

Ort
Landin
Alexandra Riedel

Wir haben heute Post von Frau Dorle Dengg aus dem Kieferer Puppentheater bekommen. Kasperfiguren-Buttons und Banner mit dem Stücktext… alles zum Nachspielen für Kinder <3 und absolut mobil <3

Ort
BDAT
Post von Frau Dengg.jpg
Alexandra Riedel

Fast vergessen….

Ort
BDAT
Grüße vom Puppentheater.jpg
Carmen Trassl

Liebe Theaterkollegen/innen, unsere Gruppe würde euch gerne das kommende Stück, welches wir im Klosterdorf Speinshart anlässlich der 875-Jahrfeier aufführen werden, kurz vorstellen.

Inmitten – Dazwischen
Ein Mysterienspiel mit Musik anlässlich der 875 Jahr Feier im Klosterdorf Speinshart am 18./19.07.2020.
Quousqe tandem? Wie lange noch? Diese Frage stellt sich der Klostergeist Nicklein Merklin.
Er bereut seine Tat und sucht Vergebung. Doch diese kann er nur mit Hilfe der Zuschauer finden,
für die er Begegnungen quer durch die Jahrhunderte arrangiert.
Seine Mission: „Nicht dass ICH euch bekehre, zieht Inmitten & Dazwischen eure eigne Lehre“.

Letzten Freitag hatten wir eine erste Lesung des Drehbuchs mit kleiner Kostümprobe:)
Unsere Musiker sind auch fleißig am Proben und Lieder arrangieren.

Wir freuen uns auf die Austauschtage in Berlin.

Ort
Speinshart
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Klosteransicht Traßl 11.2.2020.jpg
Alexandra Riedel

Schön, dass alles in vollem Gange ist! Das freut uns sehr!

Ort
BDAT
Lisa Schneider

Wow, die Seite ist ja superschön geworden!
Eine einfache Möglichkeit zum Austausch. Ich möchte alle nochmal dazu ermuntern, diese auch zu nutzen. Ein anderer Blickwinkel (von außen) auf eine Sache bringt einen oft ganz unverhofft weiter. Also scheut euch nicht, Fragen zu stellen oder eigene Unsicherheiten anzusprechen.
Liebe Grüße aus Sömmersdorf!

Ort
Gast
Silvie Beiermann

Die theatermacher hall e. V. begrüßen diese initiative! unser wirkungskreis liegt im raum schwäbisch hall.

Ort
Gast

Termine

Austausch- und Vernetzungstreffen in Berlin

moderiert von Caroline Krämer

Samstag, den 29.02.20, von 15 bis 17 Uhr
Alte Pumpe, Lützowstraße 42, 10785 Berlin
** im Anschluss daran folgt eine Vorstellung der Ergebnisse des Forschungsprojektes „Fremde spielen. Amateurtheater als Medium informeller und non-formaler transkultureller Bildung“ durch Prof. Dr. Günther Heeg vom Centre of Competence for Theatre, Universität Leipzig in Kooperation mit dem Bund Deutscher Amateurtheater e. V.
** um 19 Uhr ist ein gemeinsames Abendessen mit allen Landluftler*innen im Restaurant Tra di Noi geplant
&
Sonntag, den 01.03.20, von 9 bis 11 Uhr
BDAT e. V., Lützowplatz 9, 10789 Berlin
** im Anschluss daran gibt es die Möglichkeit, an einer Informationsveranstaltung der Treffen der Verbände des BDAT teilzunehmen (Themen u.a.: Fördermöglichkeiten, Ausschreibungen, Projekte des BDAT und Bundesfreiwilligendienst Kultur)

Bewerbungsphase für die
2. Förderrunde von Landluft 2.0

startet am 15.06.2020

Bewerbungsunterlagen folgen

Über Landluft 2.0

Das Modellprojekt „Landluft 2.0 – Vernetzungsprojekt mit innovativen Impulsen für Amateurtheaterbühnen im ländlichen Raum“ wurde im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ausgewählt.

In Kooperation mit fünf seiner Landesverbände wird der Bund Deutscher Amateurtheater e. V. (BDAT) in einem Zeitraum von zwei Jahren insgesamt 20 Einzelprojekte fördern.

Ziel des Projekts ist es, die kulturelle Vielfalt des Amateurtheaters auf dem Land hervorzuheben, eine Verbesserung des regionalen wie überregionalen Austausches zu erreichen und weitere Impulse für innovative Theaterformate mit allen Menschen in ländlichen Regionen Deutschlands zu geben. Dabei sollen die Themen der in der ländlichen Region lebenden Menschen im Vordergrund stehen.

Mit jeweils 2000 Euro vom BDAT aus Mitteln des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ (BULE)  des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft und unseren fünf kooperierenden Landesverbänden werden ab Februar 2020 zunächst 9 Projekte gefördert. In einem zweiten Durchlauf ab Oktober 2020 folgen dann weitere 11. Der Bewerbungsschluss für die erste Runde war der 14.12.2019. Die zweite Bewerbungsphase startet Mitte Juni.

Es gibt drei verschiedene Fördermöglichkeiten:

// Inszenierung bzw. Erarbeitung eines Minidramas, das sich mit Aspekten der jeweiligen Region auseinandersetzt und dabei auch globale Themen und ihre lokale Verankerung mitbedenkt

oder

// Durchführung eines Minifestivals, das im Zeichen der Zeit stehen und zwei bis drei Gruppen (Heimatvereine, Tanz- und Bewegungsgruppen, Kultur- und Geschichtsvereine etc.) aus der Region mit einem kulturellen Beitrag zum gemeinsamen Austausch vor Ort einlädt

oder

// Teilnahme an einem Coaching-Prozess für Minidramen/Minifestivals, der die beantragende Mitgliedsbühne dabei unterstützt, z. B. auch mit losen Stoff-Sammlungen theatrale Impulse für ihre Region zu entwickeln.

Um den Projektbeteiligten die Möglichkeit eines gemeinsamen regionalen und überregionalen Austausches zu bieten, wurde diese projekteigene Internetplattform errichtet.

Darüber hinaus bietet der BDAT die Teilnahme an Austausch-Veranstaltungen an, bei denen die Projektakteur*innen über ihre Erfahrungen sprechen und von Expert*innen weitere Impulse oder Ideen erhalten können.

Jury

Anna Ruth Hautsch

Anna Ruth Hautsch verbrachte ihre Kindheit in Guatemala und schon dort war Theaterspielen ihre große Leidenschaft. Mit 25 Jahren zog sie nach Deutschland und fand Anschluss beim Amateurtheater Konrad in Landshut. „Ob Schauspielerei, Maske, Bühnenbau oder die Gestaltung von Plakaten: Vom Theater bekomm ich nicht genug!“, sagt Anna Hautsch. Im Theater spiegele sich unsere Gesellschaft wieder – mit all ihren Stärken, Schwächen und letztendlich auch der kunterbunten kulturellen Mischung, die heute auch mehr und mehr auf dem Land zu spüren sei, so Anna Hautsch. „Auf der Bühne gibt man als Schauspieler*in immer auch einen Teil von sich selbst preis. Meine Herkunft brauche ich aber nicht zu verstecken, denn das Publikum hat mich und mein „Latinotemperament“ mit Freude und Begeisterung aufgenommen.“

Birgit Schnackenberg

Birgit Schnackenberg ist vor fast 40 Jahren von Hamburg nach Schleswig-Holstein gezogen. Dort lernte sie nicht nur den Theaterclub Kattendorf e. V. lieben, sondern auch das Plattdeutsche, das sie eigens für die Bühne lernte. Zunächst als Schauspielerin, dann als Regisseurin bei der plattdeutschen Gruppe im Einsatz, betreut sie heute als sogenannte „Speelbaas“ die 5 Ensembles des Theaterclubs. Sie berät bei der Stückauswahl, begleitet Inszenierungen externer Regisseur*innen und vertritt im Vorstand des Vereins die künstlerischen Belange. Über ihre Arbeit sagt Birgit Schnackenberg: „Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie man den Spagat meistern kann zwischen dem Anspruch des Publikums ‚Wir wollen Spaß!‘ und dem der Theaterleute, auch mal etwas zu wagen, das über den Mainstream hinausgeht.“

Lisa Schneider

Lisa Schneider ist 30 Jahre alt und arbeitet als Apothekerin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Sömmersdorf im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Das 680-Seelen-Dorf ist für seine Fränkischen Passionsspiele bekannt. Lisa Schneider ist Beirätin der Vorstandschaft der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf e. V. und zuständig für die Jugendarbeit. Als Coach der Jugendgruppe „YÄSS! – Young Äction Stars Sömmersdorf“ möchte sie den Kindern vor allem ermöglichen, sich im Theater auszuprobieren und auch die Theaterwelt hinter den Kulissen kennenzulernen. An ihrem Dorf schätzt sie vor allem den Gemeinschaftssinn: zusammen etwas erreichen, Spaß haben, aufeinander achten und gleichzeitig die individuellen Freiräume aller Beteiligten respektieren.

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